Anstoß gegen Hoffenheim bereits um 14.00 Uhr

Infolge der DFB-Pokalendspiele in Berlin und der damit verbundenen Übertragung im Fernsehen wurde die Anstoßzeit für den vorletzten Spieltag in der Regionalliga am Pfingstsamstag, 26. Mai 2007 von 14.30 Uhr auf 14.00 Uhr vorverlegt. Damit beginnt also auch das letzte Heimspiel der Kickers gegen den Zweitligaaufsteiger TSG Hoffenheim bereits eine halbe Stunde früher als sonst. Wir bitten um Beachtung!

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IRSport-Radiotalk in Reutlingen

Das Internetportal IRSport.de veranstaltete zu Wochenbeginn in den Räumlichkeiten der Firma Morgenstern den IRSport-Radiotalk. Teilnehmer waren unter anderem Vertreter des SSV Reutlingen, der Stuttgarter Kickers und der regionalen Presse.Gemeinsam mit Moderator Michael Lightbeer wurde dabei über den Fußball der Region und die aktuellen Entwicklungen in der Regionalliga Süd gesprochen. Neben SSV-Trainer Peter Starzmann und Präsidiumsmitglied Harald Lang waren zahlreiche weitere Gäste aus dem regionalen Sportgeschehen geladen, unter anderem die Trainer Robin Dutt und Martin Hägele, sowie Ex-SSVler und Kickers-Manager Joachim Cast.

Über folgenden Link kann der IRSport-Radiotalk erreicht werden:

http://www.irsport05.de/webradio/radio-talk/rt-t01.html

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SSV-News

Spielbericht zum 2:1-Testspielsieg gegen den VfR Aalen

Im letzten Testspiel vor dem weiteren Rückrundenverlauf der Regionalliga Süd kamen die Stuttgarter Kickers gegen den Ligakonkurrenten VfR Aalen zu 2:1 (0:1) Sieg. Den Erfolg verdankten die Blauen vor allem einer merklichen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel. Die Tore erzielten Thomas Weller (51.) und Angelo Vacarro (80.), nachdem Aalen durch Steegmann in der 33. Minute mit 1:0 in Führung gegangen war.

Trainer Robin Dutt musste in der heutigen Begegnung auf die angeschlagenen Spieler Mustafa Parmak, Moritz Steinle, Mustafa Akcay und Nico Kanitz verzichten. Überraschend hatte sich der Kickers-Coach entschlossen Recep Yildiz im defensiven Mittelfeld auflaufen zu lassen, zudem begann Sven Sökler als rechter Aussenverteidiger. In der Innenverteidigung spielte neben Mannschaftkapitän Jens Härter wieder Marco Wildersinn. Doch ausgerecht ihm unterlief der erste Fehler im Spiel, den die Aalener Gäste resolut durch Stürmer Marcus Steegmann zur 1:0-Führung ausnutzte (31.).
Zuvor hatte aber bereits Angeklo Vaccaro die Möglichkeit zur Kickers-Führung, scheiterte mit seinem Schuss aber knapp (30.).

Nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit erspielten sich die Kickers vor allem durch die Hereinnahme von Bashiru Gambo eine leichte Überlegenheit. Auch Neuzugang Thomas Weller verstärkte den Druck über die linke Aussenbahn, sodass die Kickers immer mehr zur dominierenden Manschaft wurden. Folgerichtig kamen die Degerlocher nach einer schönen Kombination auch zum 1:1 Ausgleich, als Thomas Weller entschlossen nachsetzte und Gästetorhüter Wulnikowski aus zehn Metern mit seinem Schuss überwand (51.).

Unermüdlich kämpften im Angriff auch die beiden anderen Neuzugänge Sean Dundee und Angelo Vaccaro, dem es auch vorbehalten blieb mit einem schönen Rechtsschuss den 2:1-Siegtreffer zu erzielen (80.).

Die Trainerstimmen:

Kickers-Trainer Robin Dutt: „Wir sind auf einem guten Weg, müssen uns aber jetzt noch die letztes Spritzigkeit erarbeiten.“
Aalens Trainer Edgar Schmitt: „Wir hätten in der zweiten Halbzeit noch mehr in der Offensive machen müssen, sind aber ansonsten sicher in der Abwehr gestanden.“

Die Spielstatistik:

Kickers: Yelldell – Sökler (77. Hartmann), Wildersinn (46. Bischoff), Härter, Stierle – Yildiz, Benda, Weller, Kanyuk (46. Gambo) – Dundee, Vaccaro (81. Kacani) – Trainer: Dutt
Aalen: Wulnikowski – Stickel (21. Köpf), Christ, Hillebrand (73. Wingerter), Steegmann, da Silva, Sailer (50. Okic), Okle (73. Haller), Maier (73. Fall), Alder, Metzelder – Trainer: Schmitt

Quelle: stuttgarter-kickers.de

StZ: Die Klubs aus der Region in der Verfolgerrolle

In der Fußball-Regionalliga ziehen der VfB Stuttgart II, die Stuttgarter Kickers und der SSV Reutlingen eine positive Bilanz
 
STUTTGART. In der Fußball-Regionalliga ziehen Wehen und Hoffenheim an der Spitze ihre Kreise. Doch dahinter kommen geschlossen der VfB Stuttgart II, die Kickers und der starke Aufsteiger Reutlingen. Ein Rückblick und Ausblick.

Von Joachim Klumpp

VfB Stuttgart II (Zuschauerschnitt 940): Platz drei vor der Winterpause – das hat dem VfB kaum einer zugetraut. „Wer mehr erwartet, ist fehl am Platz“, sagt der Trainer Rainer Adrion zu Recht, schließlich wurde der herausragende Sami Khedira im Laufe der Vorrunde bereits zu den Profis abgezogen. Womit das vorrangige Ziel „Ausbildungsbetrieb“ schon frühzeitig erreicht wurde, zumal auch Tobias Weis am Samstag sein Debüt in der Bundesliga gab, wenngleich nur auf der Bank. „Wenn er eine Perspektive nach oben sieht, denke ich auch, dass er hier bleiben wird“, sagt Adrion über seinen Außenstürmer, dem eine Offerte aus Bielefeld vorliegen soll.

Ansonsten bilden nun Spieler wie Schaschko, Schuon oder Perchtold die nächste Generation des VfB, dazu stoßen bereits kontinuierlich Spieler aus der A-Jugend wie der Torjäger Manuel Fischer. „Er soll so früh wie möglich an die Regionalliga herangeführt werden“, sagt Adrion, der dabei schon die Qualifikation für die eingleisige dritte Liga in der nächsten Saison im Hinterkopf hat, für die sich die Mannschaft auf jeden Fall qualifizieren will. Schließlich haben sich die Klubfunktionäre lange dafür verkämpft, dass auch die so genannten Amateurteams in die neue Spielklasse aufgenommen werden können.

Vorbereitung: Trainingsauftakt 10. Januar, erstmals Teilnahme am traditionellen Hallenturnier in Sindelfingen (13./14. Januar), 8. bis 15. Februar Trainingslager in der Türkei.

Stuttgarter Kickers (Besucherschnitt 3626):

Die Stuttgarter Kickers können – trotz einer Schwächephase von neun Spielen ohne Sieg – auf das erfolgreichste Jahr seit dem Zweitligaabstieg 2001 zurückblicken. Das Team erreichte nicht nur die zweite Runde im DFB-Pokal, sondern ist auch Tabellenvierter. Bei sechs Punkten Rückstand auf Platz zwei lautet die Zielsetzung zwar weiter Aufstieg, allerdings erscheint es in Anbetracht der starken Konkurrenz aus Hoffenheim und Wehen fraglich, inwieweit die Mannschaft noch ernsthaft in das Rennen eingreifen kann.

Der Trainer Robin Dutt drückt es so aus: „Ich denke, bis zu unserem letzten Heimspiel drei Punkte aufzuholen, ist machbar.“ Dann kommt die TSG Hoffenheim ins Gazi-Stadion. Und dann ist alles möglich? Zukunftsmusik. Tatsache ist, dass sich die 35 Treffer unter Dutt („Unsere Philosophie ist offensiv ausgerichtet“) sehen lassen können, nur der Spitzenreiter Wehen ist erfolgreicher. „Im Abwehrverhalten müssen wir uns dagegen noch stabilisieren“, sagt Dutt, der hier durchaus eine Verstärkung sucht. Ein anderer Hoffnungsträger heißt Laszlo Kanyuk. Der Neuzugang aus Offenbach blieb – auch verletzungsbedingt – bisher hinter den Erwartungen, hat aber sein Potenzial angedeutet. „Wir sind nach wie vor von ihm überzeugt“, sagt Dutt.

Vorbereitung: Trainingsauftakt am 15. Januar, Freundschaftsspiel unter anderem am 3. Februar gegen den FC Schaffhausen (Schweiz), Trainingslager voraussichtlich vom 4. bis 11. Februar in der Türkei.

SSV Reutlingen (Zuschauerschnitt 4363): Für den SSV Reutlingen hat das Jahr so geendet, wie es begonnen hatte: mit einer Niederlage, diesmal gegen Ingolstadt. Und der Trainer Peter Starzmann sagt: „Wenn mir jemand im ersten Spiel 2006 nach der Heimniederlage gegen Freiberg gesagt hätte, wir steigen auf, bekommen die Lizenz und sind nach dem Aufstieg Fünfter der Regionalliga, den hätte ich für komplett verrückt gehalten.“ So ist Fußball, er steckt voller Überraschungen. Eine solche war zweifellos auch die Verpflichtung des Managers Harald Prinz, der am 1. April 2007 vom Basketball-Bundesligisten Walter Tigers kommt, und mit seinen Kontakten das Marketing beim SSV verstärken soll. „Da waren wir bisher ja nicht sehr professionell aufgestellt“, gibt der Präsident Wolfgang Moeck zu.

Ansonsten drängt der Trainer darauf, die Verträge mit einigen Stammspielern zu verlängern. Bei Innenverteidiger Patrick Kirsch ist das bereits gelungen, Unger und Demirkiran (oder deren Berater?) zieren sich noch. Starzmann will zwar keinen unter Druck setzen, sagt aber: „Der SSV ist inzwischen in der komfortablen Situation, dass auch Spieler für etwas weniger Geld zum SSV kommen würden.“ Vielleicht sogar schon in der Winterpause, wobei vor allem Stürmer gesucht werden. Denn mit nur 17 Gegentoren hat der SSV (neben dem Tabellenführer Wehen) die beste Abwehr der Liga. Darauf lässt sich bauen. Genau wie auf die 32 Punkte, die trotz der nur noch sechs Heimspiele praktisch den Ligaverbleib bedeuten. Doch Starzmann denkt schon an die nächste Saison und weiß im Hinblick auf die eingleisige dritte Liga: „Das gibt ein Hauen und Stechen.“ Bei dem der SSV nicht als Verlierer dastehen möchte.

Vorbereitung: Trainigsauftakt am 10. Januar, Freundschaftsspiel unter anderem gegen Schalke 04 (17. Januar), Trainingslager vom 5. bis 12. Februar in der Türkei.

Stuttgarter Zeitung

3. Liga eingleisig mit 16+4 ab 2008

Abstimmung zur Regionalligareform auf dem DFB-Bundestag

Die Einführung einer eingleisigen dritten Liga mit 20 Vereinen ab der Saison 2008/09 ist beschlossene Sache. Dabei dürfen im Eröffnungsspieljahr maximal vier zweite Mannschaften von Bundesligaklubs an den Start gehen. Die Delegierten auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt/Main gaben am Freitagnachmittag grünes Licht – bei lediglich 27 Gegenstimmen.

Zuvor war die Zusammensetzung der 3. Liga lange Zeit umstritten. Erst, als die Profi-Klubs einige Zugeständnisse an die Amateurvereine machten, war der von einer Kommission aus beiden Lagern vorab formulierte Kompromiss greifbar.

So werden die zweiten Mannschaften der Bundesligisten sich noch stärker als sonst mit einem Einsatz von U-23-Spielern begnügen. Im DFB-Pokal verzichten die Erst- und Zweitligisten auf einen Einsatz ihrer Amateurteams und auch auf das TV-Geld in diesem Wettbewerb.

Dennoch gab es bis zum Schluss Stimmen aus dem Amateurlager, die ein generelles „Startverbot“ für die zweiten Mannschaften erwirken wollten.

Unter der dritten Liga ist in der Hierarchie ab 2008/09 die Regionalliga zu finden, die in drei Staffeln á 18 Klubs zur vierthöchsten Spielklasse in Deutschland abgestuft wird.

Kicker

StZ: ARD zeigt dritte Liga

Kontroversen beim Reformkurs

STUTTGART. Es tut sich was in der Fußball-Regionalliga. Bereits von der neuen Saison an möchte die ARD am Samstag jeweils zwei Spiele übertragen. „Das wertet die Liga natürlich auf“, sagt Joachim Cast, der Manager der Stuttgarter Kickers.

Von Joachim Klumpp

Beim Treffen der Fußball-Regionalligisten am vergangenen Mittwoch sollten nicht nur die Termine für die neue Saison abgestimmt, sondern auch die Weichen für die Einführung einer eingleisigen dritten Liga gestellt werden. Ein entsprechendes Papier wurde von dem DFB-Vertreter Willi Hink auch vorgestellt, doch auf breite Zustimmung traf es wohl nicht. Der Plan, den die Spielklassen-Strukturkommission ausgearbeitet hat, sieht vor, von der Saison 2008/09 an unter der eingleisigen dritten Liga drei Regionalligen (mit den zweiten Mannschaften der Profiklubs) sowie neun Oberligen zu installieren.

„Über den wichtigsten Punkt allerdings wurde nicht gesprochen“, sagte Joachim Cast, der Manager der Stuttgarter Kickers. Und das sind naturgemäß die Finanzen, in diesem Fall vor allem die Vermarktung beziehungsweise die Fernsehgelder, die sich momentan auf 365 000 Euro pro Saison belaufen. Aber bei einer eingleisigen Liga müssten sie natürlich deutlich steigen. Denn die Spielergehälter dürften sich den gehobenen Niveau anpassen, dazu kommen höhere Fahrt- und Übernachtungskosten. Cast sagt: „Wenn man das bisherige Budget zu Grunde legt und auf die dann nur noch 18 Vereine verteilt, dürfte jeder ungefähr auf eine halbe Million Euro an Fernsehgelder kommen, aber das ist viel zu wenig.“ Nachdem eine Probeabstimmung bei der Regionalligatagung abgelehnt worden ist, ist fraglich, ob der Antrag auf dem Bundestag am 7. September durchgehen wird.

Erfreulich in Sachen Fernsehen ist dagegen, dass die ARD bereits von der neuen Saison an jeden Samstag – quasi als Vorprogramm zur Sportschau – zwischen 18.10 und 18.30 zwei Spiele aus der Regionalliga übertragen möchte. So habe es der Programmverantwortliche Steffen Simon mitgeteilt. Dabei sollen besonders die Traditionsklubs (wie St. Pauli, Düsseldorf, aber auch die Kickers oder Darmstadt) berücksichtigt werden – abhängig aber von der Platzierung. Cast ist überzeugt: „Das wertet die Liga natürlich auf.“

Und es könnte dem Aufsteiger SSV Reutlingen zugute kommen, der ja auch schon in der zweiten Liga gespielt hat. Bei den Spielertransfers wurden Steffen Kocholl (Preußen Münster), Francesco Di Frisco (Hoffenheim), Sasa Janic (Augsburg), Daniel Möller (1. FC Nürnberg II), Torwart Erol Sabanov (Jahn Regensburg) sowie Patrick Kirsch (Bad Kreuznach) verpflichtet. Der Wunschkandidat Christian Sameisla (zuletzt Ulm) hat trotz mündlicher Zusage dem 1. FC Nürnberg II den Vorzug gegeben. Trainer Peter Starzmann sagt: „So etwas gehört sich eigentlich nicht für einen jungen Spieler.“

Stuttgarter Zeitung